Was für ein kreatives und konstruktives Treffen! Wenn viele hochmotivierte Menscehn zusammenkommen, kann es schon mal drunter und drüber gehen. „Wo ist meine AG?“ Zum Glück lässt sich sowas schnell klären! Apropos AG: Wir haben tatsächlich die ersten AGs festgezurrt und auch schon konkrete Ideen formuliert, die wir weiter angehen wollen. Die nächsten Treffen werden zeigen, was wir tatsächlich als erstes auch in die Tat umsetzen können…

*SDG-Fürth-AG*

gedacht als übergeordnete, strategische AG, erste Überlegungen:

  • Idee für erstes Quartal 2020: Jazz-Frühstück mit geretteten Lebensmitteln
  • Ziel bis Januar: Übergeordnete Jahresplanung mit 3 – 4 coolen Fürth-Veranstaltungen (eines davon wäre das Jazz-Frühstück); Flyer dazu in Cafés und Bäckereien etc. verteilen, um noch mehr Menschen anzusprechen und einzuladen, mitzumachen.
  • Vernetzung mit FabLab – zwei Kooperationsangebote für und mit Kindern: Repair Café und Umweltstationen mit Sensoren bauen; in die Veranstaltungsplanung mit aufnehmen.

*AG Gemeinschaftsorte*

Diskussionsergebnis:
Es wäre super, wenn wir am Stresemannplatz als erstes Pilotprojekt einen Gemeinschaftsort gestalten könnten.

Nächste Schritte: Bei der Stadt nachfragen, ob das möglich wäre. Falls ja, dann eine Vor-Ort-Begehung gemeinsam mit Vertretern der Stadt; für eine zweite Vor-Ort-Begehung Bürger*innen eingeladen.

Außerdem: Informationen zur Baumscheibenpatenschaft aktualisieren und verteilen.

*AG Gemeinwohlwirtschaft/-kommune*

Diskussionsfrage: Was kann unter diesen Begriffen im Kontext Quartier verstanden und was könnte konkret angegangen werden?

  • Regionalwährung / Tauschring „Nimm&Gib“ / Talente als Tauschmittel – wie kann man auch junge Menschen dafür begeistern?
  • Stadtentwicklungsprozess
    • mit Bürgerbeteiligung/Bürgerkonvent (z. B. Frankfurter Demokratiekonvent 2019)
    • Beispiel Münster: Schaffung gemeinwohlorientierter Begegnungsorte im Viertel, sozial gerechtes Wohnen, Autoverkehr verringern, ÖPNV verbessern und Verbesserung der Grünflächen: Das sind nur einige Ziele, die sich das Hansaforum bei seinem zweiten Konvent gegeben hat. Der „Quartier-Gemeinwohl-Index“ soll dort künftig Grundlage für die finanzielle Förderung von Projekten sein.
    • Beispiel SDG-Stadt in Japan: Die Stadt Kitakyushu ist eine von neun Pilotkommunen bzw. -regionen eines weltweiten Projektes der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD).
      • An dem OECD-Projekt „A Territorial Approach to the SDGs“ sind – neben Kitakyushu – noch beteiligt: die Bundesstadt Bonn, die spanische Provinz Cordoba, die Region Flandern in Belgien, die Stadt Kópavogur in Island, die russische Hauptstadt Moskau, der Bundesstaat Parana in Brasilien, die Region Süd-Dänemark und der Kreis Viken in Norwegen.
      • Die Ziele des OECD-Projektes bestehen darin, die SDG-Umsetzung auf lokaler und regionaler Ebene zu messen, einen Mehr-Ebenen-Dialog zur Umsetzung der SDGs zu fördern und internationale Best Practices auszutauschen.
  • Welche (Kleinunternehmen, Vereine) Strukturen gibt es in der Fürther Südstadt?
  • Quartiersbüro / Innenstadtbeauftragte / evtl. IHK – Befragungen durchführen
  • Stärkung des lokalen Einzelhandels
  • Benefit mittels SDG-Aktionen (Frangaroo-Beutel, Recup / Coffee to stay, Carrot Flashmob, Brot am Haken)
  • lokale Internetplattform nutzen
  • Fürther Nachrichten: Artikelreihe „SDGs im lokalen Handel“ / Stadtrundgang zu entsprechenden Läden
  • SDGs als Marketing-Instrument (SDG-Sticker an der Tür analog zu Refill), als Netzwerk bzw. als Plattform für nachhaltige Unternehmen (Überprüfung? Pragmatischer Ansatz?!)
  • Plauderkassen für „Einsame“ im Supermarkt
  • …         

*Nächste Termine*

SDG-Fürth-AG 27. Januar, 15:30 Uhr im Stadtteilbüro
AG Gemeinschaftsorte 27. Januar, 17:00 Uhr im Stadtteilbüro
AG GWÖ 21.1.2020, 18:00 Uhr im Stadtteilbüro

#eineandereWeltistmöglich

Mit dieser Maßnahme unterstützen wir die Umsetzung folgender nachhaltiger Entwicklungsziele: